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Medienkompetenztag 2009
Gestalterische Handy-Nutzung, ohne Gefahr und Risiko? Institut für Medienpädagogik im Dialog mit Hamburger Schülern.
Um 10 Uhr stürmten rund 350 Jugendliche aus sieben verschiedenen Hamburger Schulen die O2 Arena in St. Pauli. Diesmal handelt es sich allerdings um kein Pop-Konzert oder eine Comedy Veranstaltung, sondern um den Medienkompetenztag 2009. Es begann mit einer Mischung aus Vortrag und Diskussion zum Thema Handynutzung. Das Spektrum der zu erläuternden Fragen reichte von einfachen Aspekten wie z.B., was man mit einem Handy machen kann, bis zu problematischen Themen: Wie soll derjenige vorgehen, der einen Fall von Happy Slapping beobachtete? Wie erkennt man die Geräte mit geringer Strahlung? Mit welchem Wort in der SMS kündigt man ein kostenintensives Klingelton-Abo?
Danach drehten die Schüler dreißig Minuten lang ihre eigenen Handy-Filme. Diese wurden anschließend während des Quizes "Wer wird Handyonär?" hinter den Kulissen geschnitten und sollten am Ende der Veranstaltung gezeigt werden. Doch leider auch nachdem die Gewinner des Bowling Nachmittages fest standen, blieb die Präsentation aus.
"Was zeichnet einen guten Handyclip aus?" war die Frage der Medienpädagogen an die Jugendlichen, bevor sie sich an die Arbeit machten.
"Spezialeffekte" , meinte eine der Teilnehmerinnen.
"Und konkreter?"
"Atombombenexplosion zum Beispiel."
Kein Wunder, dass bei so hohen Ansprüchen der Schnitt etwas länger dauert.
Olga Erbe (12.08.2010 20:25)
Siehe Projekt

Medienkompetenztag für Hamburger Schulklassen
Welche Gefahren birgt das Handy?
12 Hamburger Gesamt-, Haupt-und Realschulklassen sind eingeladen, im Rahmen eines Medienkompetenztages über ihr Lieblingsmedium, dessen Potenziale und Gefahren zu diskutieren. [...]










