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Filmstube goes Cinema 9 – ein Nachbericht zur Kurzfilmnacht im Metropolis
Bei der neunten Kurzfilmnacht des Filmstube e. V. am 11. Mai 2012 wurden acht Filme von Hamburger Filmschaffenden gezeigt
Auch dieses Jahr trafen sich wieder passionierte Hamburger Filmemacher – diesmal im frischrenovierten Metropolis Kino. Der Saal war gut gefüllt mit Beteiligten und wohlwollenden Filmliebhabern.
In zwei Blöcken á vier Filme wurde dem Publikum das Beste aus einem Jahr Kurzfilmerei in Hamburg vorgeführt. Die Moderation übernahm Steven Sonntag, selbst Filmstübler und Schauspieler. Nach jedem Block bat er die verantwortlichen Filmemacher zum Gespräch auf die Bühne. So kam nach den ersten vier Filmen der dynamische Jan Willer zu ihm und beantwortete einige Fragen zu seinem Film "Wenn die Muse küsst".
Im Anschluss an den zweiten Kurzfilmblock kamen Dennis Albrecht, Thomy Kessler, Marcel Stieber und Daniel Roßberg auf die Bühne. Albrecht, der den Dokumentarfilm "Freedom" mit einer Super-8 in den USA gedreht hat, sagte, er brauche selbst im Urlaub einen filmerischen Auftrag. Und auch Thomy Kessler bezeichnete sich selbst als "berufen". Marcel Stieber wurde als neuer Erster Vorsitzender des Filmstube vorgestellt.
Neu in diesem Jahr war das Projekt 96vier, bei dem vier Filme in 96 Stunden gedreht wurden. Die Idee dazu hatte Daniel Roßberg. Clou bei diesem Projekt ist, dass die Beteiligten unabhängig voneinander am Material gearbeitet haben. So konnte es passieren, dass der eine oder andere Regisseur oder Schauspieler den fertigen Film erst am Abend der Vorführung zu sehen bekam. Spannend an diesem Projekt ist, dass die Art des Filmemachens sich grundsätzlich von der konventionellen Vorgehensweise beim Independent-Film unterscheidet.
Insgesamt war es ein kurzweiliger Filmabend, und im Anschluss an die Vorführungen gab es in nettem Ambiente noch Gelegenheit zu Plausch und Trank.
(21.05.2012 12:00)





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