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PLAYer bei PLAY17 - Heiko Wolf

Über 120 Programmpunkte erwarten das PLAY17-Publikum bei PLAY - Creative Gaming Festival: Ausstellungen, Workshops, Talks und die abendlichen Bühnenformate. Das Mediennetz Hamburg stellt einige der PLAYer mit ihren Angeboten vor.

Mediennetz Hamburg: Stell dich doch kurz vor, wer bist du und was machst du?

Meine Name ist Heiko Wolf - alias „Der Medienwolf". Ich bin freier Medienpädagoge, lebe, spiele und arbeite zurzeit in Düsseldorf. Am liebsten entwickle ich in Workshops gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen neue spannende Games oder lustige Webvideos.

Mit welchem Projekt/Angebot nimmst du an der PLAY teil und was wird da passieren?

Auf der PLAY17 biete ich zwei Angebote an. Einen Schulworkshop „Zeit ist variabel“ und einen Maker-Workshop „Build Your Own Time Switch“. Im Schulworkshop bauen die teilnehmenden Schüler*innen eigene Mini-Games mit der Software Construct3. Es wird unter anderem möglich sein, ein eigenes Space-Shooter Game zu erstellen oder einen Snake-Klone nachzubauen. Wir wollen dann gemeinsam Ideen entwickeln, wie mittels der Variable „Zeit“ das Spiel verändert werden kann. Dadurch bekommen die Schüler*innen auch einen Einblick in das Schreiben von Code. Beim Maker-Workshop werden wir eigene Game-Controller bauen. Ich bringe Arduinos, Arcade-Buttons, Lötkolben sowie allerlei andere Materialien mit und wir werden individuelle Controller anfertigen.

Was können deine Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Projekt lernen/erfahren/mitnehmen?

Im Schulworkshop lernen die Teilnehmer*innen ein Mini-Game zu programmieren. Neben dem Zusammensetzen von Programmbefehlen werden auch einzelne Elemente von Game-Design vermittelt. Die Grafiken und Sounds werden selbst ausgewählt beziehungsweise erstellt. Die Schüler*innen können am Ende des Projektes ihr eigenes Spiel auf USB-Stick mitnehmen. Beim Maker-Workshop lernen die Teilnehmer*innen, wie man ein Arduino-Board programmiert und einen Game-Controller baut. Der fertige Controller kann mit nach Hause genommen werden.

Wie und warum eignet sich dein Projekt/Angebot gut für die Arbeit mit Games und Pädagogik?

Beide Projekte eignen sich wunderbar für ein Zusammenspiel von Games und Pädagogik. Die Teilnehmer*innen verändern ihre Rollen von Konsumierenden zu Produzierenden. Bei beiden Angeboten lernen sie etwas über einfache Programmierung. Sie können ihre Spielerfahrungen in ihre eigene Entwicklung einfließen lassen und erlernen über das Programmieren, Probleme zu erkennen und zu lösen. Zusätzlich werden beim Maker-Workshop handwerkliche Fertigkeiten trainiert und  elektro- sowie informationstechnische Grundkenntnisse vermittelt.

Vielen Dank für das Interview und viel Spaß bei PLAY17!

Weitere Infos: http://playfestival.de/de/2017/07/24/deutsch-gamedesign-workshop-zeit-ist-variabel/

http://playfestival.de/de/2017/07/24/deutsch-build-your-own-time-control-switch/

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