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Über 4.000 Einreichungen für das 15. Internationale Film Festival Hannover

Die Einreichfrist für das 15. Internationale Film Festival Hannover ist abgelaufen. In diesem Jahr schickten junge Talente aus 122 Ländern insgesamt 4.017 Filme nach Hannover - alle Kontinente sind vertreten.

Unter den Bewerbungen finden sich Arbeiten von Studierenden 32 deutscher und 78 internationaler Hochschulen; 85 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet haben zudem die Chance auf den Bundes-Schülerfilm-Preis. Die Auszeichnung wird neben dem Deutschen Nachwuchsfilmpreis und dem International Young Film Makers Award zum Abschluss des Festivals verliehen. Die Preisverleihung mit anschließendem Screening der Gewinnerfilme findet am 24. November statt.

Am Wettbewerb um den Deutschen Nachwuchsfilmpreis beteiligten sich neben Studierenden so gut wie aller deutschen Hochschulen mit Filmklassen oder Medienstudiengangen wieder zahlreiche sehr junge Talente: Besonders stark ist in diesem Jahr die Gruppe der 16- bis 17-Jahrigen. Die jüngsten Teilnehmenden (12 Jahre) steuern einem Film zum Thema Klimawandel bei. Unter den Einreichungen sind auch Filme von
Bewerber*innen für den ersten Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis, der Anfang des Jahres von up-andcoming initiiert worden war. Zusatzlich schickten 20 Partner-Festivals ihre Favoriten ins Rennen um die begehrte
Auszeichnung. Einmal mehr prasentert sich die Gesamtheit der Bewerbungen facettenreich. Sämtliche Genres, jedoch auffallend viele Satiren oder Komödien, und alle Langen sind vertreten. Besonders
haufige Themen der filmisch erzahlten Geschichten seien Misskommunikation in der Smartphone-Welt, Datenklau, Depression oder Mobbing, berichtet Festivalleiter Burkhard Inhülsen.

Zurzeit sichtet eine unabhängige Vorauswahl-Jury sämtliche Einreichungen. Seit Jahren ist up-and-coming kontinuierlich gewachsen und hat sich zunehmend internationalisiert. Das aktuelle Ergebnis gleiche jedoch einem Quantensprung, meint Inhülsen. Es werfe die Frage auf, ob das 'Ende
der Fahnenstange' nunmehr erreicht sei: Über 4.000 statt wie bisher an die 3.000 Filme zu sichten und begutachten, sei eine enorme Herausforderung für die Vorauswahl-Jury. "Künstlerisch wie technisch ist das Gros der Arbeiten erneut auf einem sehr hohen Niveau. Das macht die Sache nicht leichter", so Inhülsen.

Die Nominierungen und damit die Filmauswahl, die up-and-coming vom 21. bis 23. November im Kulturzentrum Pavillon präsentiert, werden Ende Oktober bekannt gegeben.

https://www.up-and-coming.de/index.php?id=5